Studienorganisation

Bild: Kathrin Velte

Aufbau des Studiums

Die im jeweiligen Bereich angebotenen Module sind im Studien- und Prüfungsplan aufgeführt.

Wichtiger Hinweis: Zusätzliche Leistungen und Auflagen sind Bereiche außerhalb des Studien- und Prüfungsplans und werden weder auf die CP-Zahl noch auf die Abschlussnote angerechnet.

Studienverlauf

Die Grundlagenvorlesungen des Pflichtbereichs werden nur im Wintersemester angeboten, daher ist der Regelstudienbeginn im Wintersemester. Wenn das Studium im Sommersemester begonnen wird, werden das erste und das zweite Fachsemester in umgekehrter Reihenfolge absolviert.

Aufbau des Studiums M.Sc. Energy Science and Engineering
Aufbau des Studiums M.Sc. Energy Science and Engineering

Die abgebildete schematische Zuordnung der Module und Bereiche zu den Fachsemestern stellt eine Empfehlung dar, von der bei Bedarf abgewichen werden kann. Dabei ist zu beachten, dass einige Modul in einem jährlichen oder unregelmäßigen Turnus angeboten werden.

Pflichtbereich (66 CP)

Pflichtbereich des Studiengangs M.Sc. Energy Science and Engineering
Pflichtbereich des Studiengangs M.Sc. Energy Science and Engineering

Im Pflichtbereich werden die fachlichen und methodischen Grundlagen vermittelt. Die zu belegenden Module sind durch die Studienordnung und die Prüfungskommission vorgegeben. Zum Pflichtbereich gehören die Grundlagenmodule, das Interdisziplinäre Energieprojekt (IEP) und die Master-Thesis.

Weitere Informationen über den Pflichtbereich

Wahlpflichtbereich (42 CP)

Wahlpflichtbereich des Studiengangs M.Sc. Energy Science and Engineering
Wahlpflichtbereich des Studiengangs M.Sc. Energy Science and Engineering

Der Wahlpflichtbereich dient der fachlichen Spezialisierung. Dafür werden zwei aus den folgenden sieben Schwerpunkten gewählt:

  • Elektrische Energie
  • Energieeffizientes Bauen
  • Energiematerialien
  • Infrastruktur
  • Kernfusion und Kerntechnik
  • Kraftwerkstechnik
  • Regenerative Energien

Die Schwerpunkte bestehen aus vorgegebenen Modulkatalogen, aus denen entsprechend der eigenen Interessen Module im Umfang von 24, bzw. 18 Kreditpunkten (CP) gewählt werden.

Weitere Informationen über den Wahlpflichtbereich

Die gewählten Schwerpunkte können einmal geändert werden, eine zweite Änderung bedarf des Antrags und der Genehmigung durch die Prüfungskommission. Bitte wenden Sie sich dafür an die Studienkoordination.

Module, welche sowohl im bisherigen als auch im neuen Schwerpunkt vorhanden sind, werden in den neuen Schwerpunkt umgebucht, wenn bereits Prüfungsanmeldung oder –ergebnisse vorliegen. Module, welche nicht Bestandteil des neuen Schwerpunkts sind, werden in den Wahlbereich „Freie Modulwahl“ umgebucht. Von Modulen ohne vorliegende Prüfungsanmeldung oder –ergebnisse muss man sich im TUCaN-Konto abmelden und diese Module ggf. im neuen Schwerpunkt wieder anmelden.

Grundsätzlich werden durch einen Schwerpunktwechsel keine bereits erbrachten Leistungen aus dem Studium gelöscht.

Der häufigste Fall ist, dass ein Modul durch einen Fachbereich neu angeboten, jedoch noch nicht in den betreffenden Bereich in TUCaN eingehangen wurde. In diesem Fall ist zu überprüfen, ob das Modul im Wahlbereich „Freie Modulwahl“ angemeldet werden kann.

Da sich der Wahlpflichtbereich entsprechend des Lehrangebots der beteiligten Fachbereiche ändern kann, ist es in Einzelfällen möglich, dass ein Modul nicht mehr angeboten wird. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an die Studienkoordination. In einzelnen Fällen können Ersatzmodule zur Verfügung gestellt werden.

Grundsätzlich können im Wahlpflichtbereich nur diejenigen Fächer angerechnet werden, welche im Studien- und Prüfungsplan im jeweiligen Schwerpunkt vorgesehen sind. Der Studien- und Prüfungsplan ist akkreditiert und über den Senat der TU Darmstadt verabschiedet – daher ist er nicht beliebig veränderbar.

Wenn darüber hinaus weitere fachbezogene Module im Wahlpflichtbereich eingebracht werden sollen, erfordert das einen Antrag an die Prüfungskommission. Dafür muss das betreffende Modul die folgenden Kriterien erfüllen:

  • möglichst Master-Niveau (Ausnahmen bedürfen einer inhaltlichen Begründung),
  • deutlicher inhaltlicher Bezug zur Energiewissenschaft und –technik,
  • thematisch klar dem jeweiligen Schwerpunkt zuordenbar,
  • wichtige Ergänzung des eigenen Studienprofils.

Der Antrag erfolgt formlos in einer E-Mail an . In dieser ist zu begründen, warum dieses Modul (bitte Modulnummer und –namen angeben) im besonderen Maße zu dem persönlichen Studienprofil in dem betreffenden Schwerpunkt passt und diesen fachlich sinnvoll ergänzt.

Dem Antrag sind ein aktueller TUCaN-Ausdruck des Leistungsspiegels sowie eine offizielle Modulbeschreibung (Auszug aus dem Modulhandbuch – keine Kopie des Textes aus TUCaN oder von der Website der Lehrenden) beizulegen.

Für die Antragstellung gelten die folgenden Ausschlussfristen:

  • im Sommersemester bis zum 15.05.
  • im Wintersemester bis zum 15.11.

Wenn das Modul im Studien- und Prüfungsplan in beiden Schwerpunkten aufgeführt ist, kann es umgebucht werden. Bitte wenden Sie sich dafür an die Studienkoordination.

Eine Umbuchung in einen Schwerpunkt, in dem dieses Modul nicht vorgesehen ist, ist nicht möglich.

Fehlende Kreditpunkte müssen durch das Belegen weiterer Module aufgefüllt werden.

Hierbei kann es vorkommen, dass mehr Kreditpunkte absolviert werden, als in dem betreffenden Schwerpunkt erforderlich sind. In diesem Fall rechnet TUCaN automatisch nur die erforderliche Kreditpunktzahl mit den besten Leistungen auf die Abschlussnote an. Es werden jedoch alle erbrachten Leistungen im Zeugnis aufgeführt (auch diejenigen, welche nicht in die Berechnung der Abschlussnote einbezogen worden sind).

Eine Übertragung überzähliger Kreditpunkte zwischen den Schwerpunkten ist nicht möglich. Es können nur vollständige Module umgebucht werden.

Im Wahlpflichtbereich kann ein Mini-Forschungsprojekt (4 CP) eingebracht werden. Dabei handelt es sich um eine eigenständige experimentelle oder theoretische Forschungsarbeit über ein aktuelles Thema aus der Energiewissenschaft oder der Energietechnik.

Das Thema muss einen deutlichen inhaltlichen Bezug zu dem Schwerpunkt aufweisen, in dem es angerechnet werden soll, und wird selbständig mit einem Professor oder einer Professorin an einem der am Studienbereich Energy Science and Engineering beteiligten Fachbereiche vereinbart.

Vor Beginn der Bearbeitung muss das Mini-Forschungsprojekt bei der Studienkoordination angemeldet und von dieser genehmigt werden.

Nach § 30 Abs. 5, 5. Novelle APB kann einmalig während des Studiums ein nicht erfolgreich abgeschlossenes Modul aus dem Wahlpflichtbereich gestrichen werden.

Bitte wenden Sie sich dafür an die Studienkoordination.

Es gelten grundsätzlich die Angaben in TUCaN. Mit der Modul-, Veranstaltungs- und Prüfungsanmeldung in TUCaN werden diese zur Kenntnis genommen und als verbindlich akzeptiert. Bei fehlenden Angaben in TUCaN gilt die Aussage der Lehrenden zu Anfang der Lehrveranstaltung.

Bitte teilen Sie der Studienkoordination mit, wenn Ihnen deutliche Abweichungen in den Angaben auffallen.

Die Planung des Studienverlaufs liegt in der Verantwortung der Studierenden.

Dabei sollte auf die in der Modulbeschreibung ggf. aufgeführten Voraussetzungen geachtet werden, um Module sinnvoll aufeinander abzustimmen.

Einige Module werden lediglich alle zwei oder drei Semester oder mit unregelmäßigem Turnus angeboten. Eine gute Orientierung dafür bietet das Vorlesungsverzeichnis der vergangenen Semester. Dort kann eingesehen werden, in welchem Semester eine Veranstaltung in der Vergangenheit angeboten wurde. Auch das Studienbüro des anbietenden Fachbereichs kann über den Angebotsturnus eines Moduls Auskunft geben.

Wahlbereich (12 CP)

Wahlbereich des Studiengangs M.Sc. Energy Science and Engineering
Wahlbereich des Studiengangs M.Sc. Energy Science and Engineering

Im Wahlbereich können Module aus dem Angebot aller Fachbereiche der TU Darmstadt belegt werden. Dabei sollen sowohl die gewählten Schwerpunkte fachlich sinnvoll ergänzt als auch im Sinne eines Studium Generale Wissen anderer Fachrichtungen erworben werden. Daher muss ein Teil der belegten Module im Umfang von mindestens fünf Kreditpunkten (CP) aus den Fachbereichen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften oder Humanwissenschaften stammen.

Weitere Informationen über den Wahlbereich

Es wird empfohlen, sich in TUCaN oder bei dem anbietenden Fachbereich über die notwendigen fachlichen Voraussetzungen für ein Modul zu erkundigen.

Vor allem in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften können Module mit ähnlichem Namen, jedoch unterschiedlichem CP-Umfang und unterschiedlichen Leistungsanforderungen (Fachprüfung/en und/oder Hausarbeit/en) angeboten werden. Hier ist besonders darauf zu achten, dass man sich in TUCaN für das richtige Modul anmeldet. Nur korrekt und vollständig abgeschlossene Module können auf das Studium angerechnet werden.

Das Gleiche gilt für Module, die mehrere Lehrveranstaltungen umfassen oder/und sich über mehrere Semester erstrecken. Auch in diesem Fall können nur vollständige Module angerechnet werden, in denen alle erforderlichen Leistungen erbracht und alle verpflichtenden Veranstaltungen absolviert worden sind.

Module, welche nicht in den Katalogen in TUCaN enthalten sind, können angerechnet werden, wenn der anbietende Fachbereich die Teilnahme genehmigt und die Studienkoordination des Studienbereichs Energy Science and Engineering der Anrechnung zustimmt.

Bitte erkundigen Sie sich im Studienbüro des anbietenden Fachbereichs und bei der Studienkoordination.

Fehlende Kreditpunkte müssen durch das Belegen weiterer Module aufgefüllt werden.

Hierbei kann es vorkommen, dass mehr Kreditpunkte absolviert werden, als in dem betreffenden Bereich erforderlich sind. In diesem Fall rechnet TUCaN automatisch nur die erforderliche Kreditpunktzahl mit den besten Leistungen auf die Abschlussnote an. Dabei werden zunächst die fünf Kreditpunkte des Bereichs „Modulwahl der Fachbereiche 1, 2, 3“ berücksichtigt. Nach diesen fünf Kreditpunkten werden die besten Noten aus beiden Teilbereichen bis zum Auffüllen der 12 Kreditpunkte des Wahlbereichs angerechnet.

Es werden jedoch alle erbrachten Leistungen im Zeugnis aufgeführt (auch diejenigen, welche nicht in die Berechnung der Abschlussnote einbezogen worden sind).

Nach § 30 Abs. 6, 5. Novelle APB können nicht erfolgreich abgeschlossene Module aus dem Wahlbereich gestrichen werden.

Bitte wenden Sie sich dafür an die Studienkoordination.

Die Planung des Studienverlaufs liegt in der Verantwortung der Studierenden.

Dabei sollte auf die in der Modulbeschreibung ggf. aufgeführten Voraussetzungen geachtet werden, um Module sinnvoll aufeinander abzustimmen.

Einige Module werden lediglich alle zwei oder drei Semester oder mit unregelmäßigem Turnus angeboten. Eine gute Orientierung dafür bietet das Vorlesungsverzeichnis der vergangenen Semester. Dort kann eingesehen werden, in welchem Semester eine Veranstaltung in der Vergangenheit angeboten wurde. Auch das Studienbüro des anbietenden Fachbereichs kann über den Angebotsturnus eines Moduls Auskunft geben.

Zusätzliche Leistungen

Zusätzliche Leistungen sind freiwillige Zusatzleistungen, welche aus Interesse außerhalb des Studien- und Prüfungsplans erbracht werden. Diese Leistungen müssen nicht erfolgreich abgeschlossen werden und werden nicht auf die CP-Zahl oder die Abschlussnote angerechnet. Auf Wunsch können erfolgreich abgeschlossene Module in diesem Bereich auf einem separaten Leistungsspiegel ausgewiesen werden.

Unter Zusätzliche Leistungen angemeldete Module können ausschließlich dann in das Studium umgebucht werden, wenn diese Module im jeweiligen Bereich des Studien- und Prüfungsplans vorgesehen sind und die Umbuchung vor der Veröffentlichung der Bewertung beantragt wird. Bitte wenden Sie sich dafür an die Studienkoordination.

Auflagen

Bei Auflagen handelt es sich um im Rahmen der Zulassung erteilte zusätzlich zum regulären Studien- und Prüfungsplan zu erbringende Leistungen. Diese sollen Abweichungen der zulassungsberechtigenden Studiengänge zu den in den Ausführungsbestimmungen aufgeführten Referenzstudiengängen ausgleichen und damit die erforderlichen Qualifikationen für das Master-Studium sicherstellen.

Prüfungsrechtlich gehören die Auflagen nicht zum Studium, sondern zu der vor dem Studium liegenden Zulassungsberechtigung. Daher werden Auflagen-Module nicht auf das Studium angerechnet und es gibt kein Anrecht auf eine mündliche Ergänzungsprüfung.

Die Erfüllung der Auflagen ist an Fristen gebunden, welche im Zulassungsschreiben mitgeteilt werden. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten können, wenden Sie sich bitte an die Studienkoordination.

Wenn Inhalte der Auflagenmodule bereits in anderen Studiengängen absolviert worden sind, ist eine Anerkennung möglich. Kontaktieren Sie bitte auch dafür die Studienkoordination.

Im Fall einer Zulassung mit Auflagen erfolgt die Einschreibung unter Vorbehalt.

 

Semestertermine

Die aktuellen Semestertermine finden Sie auf den Seiten des Studierendenservice.

Bitte beachten Sie, dass es für Prüfungen individuelle An- und Abmeldefristen geben kann. Diese finden Sie in TUCaN an der jeweiligen Prüfung angegeben.